DiMoTa 
DiMoTa 2003
DiMoTa 2000
DiMoTa 1997
Dinkelsbühler ModellbahnTage
 
 


Hier ein Zeitungsbericht zur DiMoTa 2003 aus der Fränkischen Landeszeitung.
In Kürze finden Sie hier mehr Rückblicke und Berichte zu unserem Ereignis des Jahres,
in der Zwischenzeit
können Sie uns auch auf dem Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt besuchen.

 
Dritte Dinkelsbühler Modellbahntage waren wieder ein Besuchermagnet
Loks und Landschaft ließen die Herzen höher schlagen
Mehr Schau- als Kauflust - Dekorierte Schaufenster als Werbung
 

DINKELSBÜHL (ml) - 14 Modellbahnanlagen ließen am Wochenende die Herzen der Modellbahnfans in der Dinkelsbühler Schranne höher schlagen. Zu den dritten "Dinkelsbühler Modellbahntagen", kurz "DiMoTa", kamen zwar etwas weniger Besucher als vor drei Jahren, aber trotzdem herrschte vor allem an den beiden Nachmittagen dichtes Gedränge an den Gleisen und Verkaufsständen.

Das Startsignal hatte Bürgermeisterin Hildegard Beck am Samstagmorgen gegeben. Dass die Wirtschaftsflaute auch an den Liebhabern der Modelleisenbahnen nicht spurlos vorbeigeht, hatten schon andere Veranstalter in den letzten Monaten zu spüren bekommen. Der Vorsitzende der Modell- und Eisenbahnfreunde Dinkelsbühl, Herbert Seibel, hatte deshalb schon mit etwas geringerem Interesse kalkuliert. Die Veranstaltung war aus diesem Grund auch räumlich etwas gestrafft worden. Fanden bisher Ausstellung und Börse in verschiedenen Räumen statt, wurden heuer Händler, Vereine und Aussteller in den beiden

  Schrannensälen vereint.
Es wurde zwar viel gekauft, so die Beobachtung von Seibel, aber eher Artikel, die weniger als 100 Euro kosten. "Loks für 200 bis 300 Euro laufen überhaupt nicht".
Und weil gucken nichts kostet, galt das Hauptaugenmerk der Besucher den 14 Modellbahnanlagen: " Alles unter Dampf" war zum Beispiel das Motto von Hans-Heinrich Schubert aus Höchstadt an der Aisch, der mit seiner detailverliebten "Waldbahn" samt Sägewerk und dampfbetriebenem Materiallift nach Dinkelsbühl gekommen war.
Bei Denjenigen, denen das "Modell" in der Modelleisenbahn sehr wichtig ist, werden Lokomotiven und Gleise fast zur Nebensache. So wie bei Karl Gebele aus Nördlingen, der mit seinem Bergsee nebst Wasserfall und einer munteren Zecherrunde in der "Klosterschänke" die Blicke auf seine Landschaft zog.
Neben "alten Hasen" war auch der Nachwuchs dabei. Das Gymnasium aus Neresheim und die Eichendorff-Schule zeigten die Anlagen ihrer Modellbahngruppen. Mit vier Anlagen waren die Gastgeber selbst vertreten. Während es auf der Spur-I-Anlage rund
  um den Dineksbühler Bahnhof verschiedene neue Details gibt, wird die H0-Anlage derzeit einer Runderneuerung unterzogen. Neben der Arbeit an der Modell- Landschaft hatten die Mitglieder - 54 Erwachsene, 12 Jugendliche - eine Menge Organisationsarbeit zu schultern.
Rund eine Woche war ein Lastwagen unterwegs, um die Ausstellungsanlagen in ganz Süddeutschland abzuholen. 15 000 Einladungen hatten Vereinsmitglieder in den letzten Monaten auf anderen Ausstellungen verteilt. Dass die Besucher von zum Teil weither kamen, führt Seibel nicht allein auf das Angebot in der Schranne zurück. Mit der Einbeziehung der mit Modellbahnen dekorierten Schaufenster und Gaststätten habe man den Gästen etwas einmaliges bieten können.
Während die Anlagen in der Schranne bereits gestern die Heimreise antraten, bleiben die von den Vereinsmitgliedern gestalteten Schaufenster noch dekoriert. Die Händler und die Stadt, rät Seibel, sollten damit Werbung machen.
 

Diese und weitere Anlagen konnten an der DiMoTa 2003 bewundert werden:

            
            
            
            

 
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